Wir - das sind mein Mann Johannes, unsere Söhne Felix und Tim (Jahrgang 1994) und ich, Irene. Wir wohnen mit unseren beiden Ridgebacks Bintza (9 Jahre alt) und Suki (3 Jahre alt) in Stolberg bei Aachen, am Rande der Nordeifel.

 

Vor 15 Jahren ereilte uns das Schicksal "Rhodesian Ridgeback" vollkommen unvorbereitet. Wir besuchten Freunde, um den jüngsten (zweibeinigen) Nachwuchs kennen zu lernen, während gleichzeitig auch der etwa 6 Wochen alte vierbeinige Nachwuchs in Haus und Garten herumtobte. Klar - total niedlich - aber wir waren (eigentlich) immun, wir wollten definitiv keinen Hund. Und dann kam die Bemerkung, die uns auf der einstündigen Rückfahrt im Kopf herumschwirrte:

" Irene, Johannes - das wäre doch was für euch! Ihr seid doch sowieso mit euren Kindern so oft im Wald, da fehlt eigentlich nur noch ein Hund! Einer ist noch zu haben!"

 

Nach einwöchiger Überlegung haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen und nahmen Shani in unsere Familie auf. Seitdem sind wir Hundemenschen. Genauer gesagt: Ridgebackmenschen. 

 

Wir hatten Respekt vor der vor uns liegenden Aufgabe der Hundeerziehung, hatten wir doch in der einschlägigen Literatur gelesen, dies sei keine Rasse für Anfänger! Aber Hundeschule, Literatur und ein wundervolles Wesen ließen unsere Kleine zu einem total problemlosen Hund heranwachsen. Ihr überragender Spiel- und Lauftrieb ließ uns keine Chance - ein zweiter Ridgeback musste her. Wir adoptierten Leona im Alter von 12 Wochen, ein Trennungsopfer.

Irgendwann wurde dann der Wunsch meines Mannes erfüllt - ein Rüde. Im Kennel "Morowi" fanden wir unseren Bintza, der sich prima in das Rudel einfügte. Es waren tolle drei Jahre mit drei Rhodesian Ridgebacks, sie ergänzten sich wunderbar: die quirlige Chefin Shani, die ruhige und gutmütige Leona und der halbstarke Bintza.

 

Leider wurde Shani nur knapp 9 Jahre alt, Leona verließ uns mit 10 und folglich war Bintza alleine.

Und dann wurde mir klar, auch wenn ich unseren Kerl von ganzem Herzen liebe, ich bin ein Hündinnen-Mensch. Jedesmal, wenn ich eine Ridgeback-Hündin irgendwo sah, wurde die Sehnsucht größer. Ich schaffte es, Johannes von der akuten Dringlichkeit einer kleinen Löwenjägerin zu überzeugen und suchte eine Zuchtstätte, die nicht so weit entfernt sein sollte, war es mir doch sehr wichtig, möglichst oft die Welpen besuchen zu können. 

 

In Linne bei Roermond wurden wir fündig, besuchten Michèle und Adriaan de Jong noch vor der Geburt der Welpen und waren begeistert von Mutter Perla, Vater Jazz und der jungen Ashanti aus dem A-Wurf. Und menschlich stimmte es auch!

Also zog im Mai 2014 Suki bei uns ein, das lebhafte Mädchen mit dem gelben Halsband. 

 

Und genausowenig, wie wir vor 15 Jahren einen Hund haben wollten, genausowenig hatten wir geplant, mit Suki zu züchten. Aber wir waren trotz fehlender Ring-Erfahrung auf Ausstellungen doch so erfolgreich, daß wir uns dachten, wenn wir offensichtlich so eine tolle Hündin haben, dann sollte man dieses Potential auch nutzen.

Tja, und jetzt haben wir einen Zwingernamen, eine Website und es kommt uns immer noch ein wenig unwirklich vor!

Vielen Dank, Michèle und Adriaan, für dieses tolle Mädchen und dafür, dass ihr uns immer mit Rat und Tat zur Seite steht. 

Shani Mahali:

Wir hätten nie gedacht, dass es so schwierig ist, einen schönen Namen für unsere Zuchtstätte zu finden. Er sollte gut klingen, auf die afrikanischen Wurzeln verweisen und nach Möglichkeit auch einen Bezug zu uns haben. Nach langen Überlegungen kamen wir auf Shani Mahali und waren wir uns sofort einig - das ist es!

Mahali bedeutet auf Swahili "Platz, Ort" - frei übersetzt heisst es für uns also: Shani's Ort, in Gedenken an unsere unvergessliche erste Ridgeback-Hündin.

 

 

 

 

 

 

 

 

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